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Der folgende plattdeutsche Beitrag zeigt eindrucksvoll und voller Respekt, mit welchem großen Engagement und Aufwand das Straßenfestes zur Erhaltung des geliebten alten Leuchtturms erst ermöglicht wird.

Hinweis: Da auch die plattdeutsche Sprache - wie grundsätzlich jede Sprache - oft erst sinnentnehmend erschließbar wird, wurden zum besseren Verständnis der Sprachbildung an speziellen Stellen eine fast wörtliche Übersetzung von Teilsätzen und Begriffen innerhalb runder Klammern ( .. ) aufgezeigt.

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Dusend Dank

 

Dusend Dank
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Tausend Dank
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De Heimatverein up’t Eilandje Börkum bedankt sück bi alle flietege Helpers för dej allemachdege Stön bi dat Stratenfesche rund um de Olde Toorn.
 

 

Der Heimatverein der Insel Borkum bedankt sich bei allen fleißigen Helfern für die gewaltige Unterstützung beim Straßenfest rund um den Alten Turm.
 

Off dat nu de Waweltjes- un Kaukebackers wassen off dej Hülpe gaffen bi’t Upbouen, dej Froulü achter de Kulissen in de Skaule, dej de Lü mit Kauke, Koffje un Artesopp weer up de Beinen tillt hebben off maandags mit Bessen un Fegselblickje de Plaatze heil allemachdeg gaud upskiert hebben, (umdat daar geine van de Verwaltung moppert) dej Mannlü, dej um de Nüstebacken docht hebben off up de Toorn de Badegasten van olde Tieden vertellt hebben, sünder disse Mensken kann so ein Fesche neit bestahn.
 

 

Ob es nun die Waweltje- und Kuchenbäcker waren oder die (Leute), die Hilfe gaben beim Aufbauen, die Frauen hinter den Kulissen in der Schule, die die Leute mit Kuchen, Kaffee und Erbsensuppe wieder erfrischt (auf die Beine gehoben) haben oder montags mit Besen und Kehrblech den Platz gewaltig gut gesäubert haben (damit keiner von der Verwaltung meckert), die Männer, die an die Mülltonnen gedacht haben oder auf dem Turm den Gästen von alten Zeiten erzählt haben, ohne diese Menschen kann so ein Fest nicht bestehen.
 

Dat is man neit even so’n Bigahn, daar mutt man up Tied an völ Saaken denken. Water, Strom un Lücht mutt d’r her, Warktüg un Slötels, Tavels un Banken, Natt un Drög för de Helpers un wat d’r noch all haalt waarden mutt.
 

 

Das ist keine schnelle Sache, da muss man beizeiten an viele Sachen denken. Wasser, Strom und Licht muss sein, Werkzeug und Schlüssel, Tische und Bänke, Essen und Trinken für die Helfer und was noch alles geholt werden muss.
 

Dat Programm mutt stahn, de Taukiekers willn wat Mojes seihn un na de Musik lüstern. Un wenn d’r uk mal wat tegen löppt, mit ein bitje gaude Wille kummt dat meisttied all weer in de Riege. All dej, dej sülvst ein Stand off ein Budje hebben, weiten dat disse Dag gein löij Wark is, dat is menegmal Geknauje, besünders as dat so glujend heit was as dit Jahr. 
 

 

Das Programm muss stehen, die Zuschauer wollen etwas Schönes sehen und der Musik lauschen. Und wenn auch mal etwas quer läuft, mit ein wenig guten Willen kommt es meistens wieder in Ordnung. Alle, die selbst einen Stand oder eine Bude haben, wissen, dass es an diesem Tag keine Faulheit gibt, das ist oft Schwerstarbeit, insbesondere wenn es so heiß ist wie dieses Jahr.
 

Daar bin Lü, so as de Groskenspöler un de Familie mit hör sülvst gestickte Dauken un Deekens un de Popcornverkoopers, dej siet over twinteg Jahren d’r bin un stillkes un sachjes, sünder groot Lawei, hör Fliet daun. Tausamen mit alle andern, uk mit dej allemachdeg moje Kinderspölen, is dat Stratenfesche ein Familiefier för old un jung, för groot un lüttjet, dej menneg Badegasten  un Eilanders neit mehr missen willn.
 

 

Da gibt es Leute, wie der Groschenspieler und die Familie mit ihren selbst gestickten Tüchern und Decken und die Popcornverkäufer, die seit über zwanzig Jahren dabei sind und still und ruhig, ohne viel Aufhebens, ihre Pflicht tun. Zusammen mit allen anderen, auch mit den wunderschönen Kinderspielen, ist das Straßenfest eine Familienfeier für alt und jung, für groß und klein, das viele Gäste und Insulaner vermissen würden (wenn es kein Straßenfest mehr gäbe).
 

Nu sitten de beste Kapteins alltied an Land un weiten völ beter, welke Kurs man seilen mutt. Ein open Woord is gaud, man Gekauel achter de Rügge kann uk völ verneilen.
 

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Nun sitzen die besten Kapitäne immer an Land und wissen viel besser, welchen Kurs man segeln muss. Ein offenes Wort ist gut, aber Gequatsche hinter dem Rücken kann viel kaputt machen.
 

Mit dat Geld, wat d’r over was bi’t Stratenfesche, kann de Heimatverein vandage ein gaud Museum anbeiden, de Olde Toorn un dat Toornhuske is ein moje un skiere Ankiek.
 

 

Mit dem Geld, was übrig bleibt beim Straßenfest, kann der Heimatverein heutzutage ein gutes Museum anbieten, der Alte Turm und das Turmhäuschen bieten einen schönen und sauberen Anblick.
 

Neit bloot för vandage, uk för unse Kinder un Kindskinder. Dat hebben de Börkumers sülvst klaar brocht, sünder Stön van buten, man mit dej grote Hülpe van alle Mitmakers bi dat Stratenfesche rund um de Olde Toorn.

 

Nicht nur heutzutage, auch für unsere Kinder und Enkel. Das haben die Borkumer selbst auf die Beine gestellt, ohne Hilfe von außen, aber mit der großen Hilfe von allen Mitmachern beim Straßenfest rund um den Alten Turm.
 


Jan Schneeberg
 

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Dusend Dank

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Sprachausgabe des plattdeutschen Textes!

 

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