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Der folgende lustige plattdeutsche Beitrag erzählt von einem erstaunlichen Paris-Besuch.

Hinweis: Da auch die plattdeutsche Sprache - wie grundsätzlich jede Sprache - oft erst sinnentnehmend erschließbar wird, wurden zum besseren Verständnis der Sprachbildung an speziellen Stellen eine fast wörtliche Übersetzung von Teilsätzen und Begriffen innerhalb runder Klammern ( .. ) aufgezeigt.

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So wiet na boven?

 

So wiet na boven?
 

 

So weit nach oben?
 

Paris – Stadt van de Leivde un ander Besünderheiten. Hauptstadt van Frankriek mit moje Huusen un groote Straten, mit lecker Eten un Drinken.
 

 

Paris – Stadt (von) der Liebe und anderer Besonderheiten. Hauptstadt von Frankreich mit schönen Häusern und großen Straßen, mit leckerem Essen und Trinken.
 

Mit Bootjes up't Water, up de Seine; in de Benaate Versailles, waar dej olde Ludwig an't regeiern west hett un in de Tuune achter de junge Wichter an fleigen dee. T'gifft  völ tau bekieken in so ein groote Stadt.
 

 

Mit Booten auf dem Wasser, auf der Seine; in der Nähe Versailles, wo der alte Ludwig regierte und im Garten hinter den jungen Mädchen herflog. Es gibt viel zu sehen in so einer großen Stadt.
 

Un de Eiffel-Toorn neit vergeten. Daar stunn uk ein jung Paar ut Oostfreisland, um sück ein paar Dage de groote Stadt Paris tau bekieken.
 

 

Und den Eiffel-Turm nicht vergessen. Dort stand ein junges Paar aus Ostfriesland, um sich ein paar Tage die große Stadt Paris zu besehen.
 

Willn wi daar hoog?,  fragde de Mann. Daar fahrt uk ein Fahrstaule. Wiss, see de Frou, nu bin wi hier, dat willn wi uns bekieken. Hau wiet, bit na de Midde off heil na boven, fragde he. Heil na boven, see sien Hartensleivde, ik will de heerleke Kiek hebben over disse moje Stadt un de heile Kuntrei.
 

 

Wollen wir dort hoch?, fragte der Mann. Dort fährt auch ein Fahrstuhl. Gewiss, sagte die Frau, nun sind wir hier, das wollen wir uns begucken. Wie weit, bis zur Mitte oder ganz nach oben, fragte er. Ganz nach oben, sagte seine Herzallerliebste, ich will den herrlichen Ausblick haben über dieses schöne Stadt und die ganze Umgebung.
 

Dat mutt man weiten: du bist neit lievallein. Daar bin Dusenden van Mensken um di tau. So stunnen dej beiden vör de Fahrstaule, dej nett mit ein Koppel Lü van boven kwamm. Dej beide Oostfreisen hebben wacht;  liek vör de Dör, dej gung open un ein Mann un ein Frou ut Bayern stappden drut. Seej harrn allemachdeg moje Hautjes mit ein Gamsbart up un seen heil fründlek:
 

 

Das muss man wissen: du bist nicht mutterseelenallein. Dort sind Tausende Menschen um dich herum. So standen die beiden vor dem Fahrstuhl, der gerade mit einer (großen) Gruppe Menschen von oben kam. Die beiden Ostfriesen haben gewartet, genau vor der Tür, die sich öffnete und ein Mann und eine Frau aus Bayern stapften heraus. Sie trugen gewaltig schöne Hüte (Hütchen) mit einem Gamsbart und sagten sehr freundlich:
 

Grüß Gott!
 

 

Grüß Gott!
 

De Frou ut Oostfreisland keek hör Mann heil benaud an:
 

 

Die Frau aus Ostfriesland sah ihren Mann sehr ängstlich an:
 

Geiht dat sowiet na boven?
 

 

Geht das soweit nach oben?
 


Jan Schneeberg
 

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So wiet na boven?

So wiet na boven?

Sprachausgabe des plattdeutschen Textes!

 

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